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Energieeffiziente Fassadenhülle für ein Zweifamilienhaus

Durch den Einsatz transparenter Stegplatten aus Polycarbonat für die Fassadenhülle eines Zweifamilienhauses konnte auf künstliche Dämmstoffe verzichtet werden.

Durch den Einsatz transparenter Lichtplatten aus Polycarbonat für die Fassaden eines Zweifamilienhauses konnte auf künstliche Dämmstoffe verzichtet werden.

Die Wohnbereiche in dem Zweifamilienhaus verbindet eine große Halle. Diese Halle erhält über das Dach aus transparenten Polycarbonatplatten großzügig Licht, von dem auch die umliegenden Räume über Innenfenster profitieren. Gleichzeitig dient die Halle als großer Energiegarten, der das gesamte Haus passiv mit Sonnenenergie versorgt.

Die Traufwände und Dachflächen sind aus massiven Holzbrettstapelelementen vor denen ebenfalls die transparenten Hohlkammerscheiben von Rodeca stehen. Durch die kontrollierte Luftschicht dazwischen entsteht ein Luftkollektor, der wiederum die solare Energie nutzbar macht.

Das Grundprinzip der Konstruktion basiert auf einem Energiekonzept, welches auf die Verwendung einfacher, gestalterisch wirksamer Baustoffe und den Verzicht komplexer Technikimplantate gründet. Neben dem Schutz vor Wärmeverlusten über die Gebäudehülle steht insbesondere die möglichst passive Nutzung solarer Wärme über die Gebäudehülle im Vordergrund. Bisher wurden als Material der transparenten Hülle z.B. Flachverglasungen und Profilbauglaselemente eingesetzt. Der generelle Nachteil der Glasprodukte besteht jedoch in den zum Teil hohen Investitionskosten, den geringen produktspezifischen Dämmwerten, den hohen Eigenlasten der Konstruktion und den strenger werdenden Sicherheitsauflagen. Deshalb wurde für das Zweifamilienhaus exemplarisch ein Material gesucht, welches ein geringes Flächengewicht, gute Beanspruchbarkeit, einfache Konstruktionsdetails, eigene Dämmwirkung und lichtstreuende Wirkung vereint.

Zur Simulation der Wirkungsweise der solar gespeisten Luftkollektorfassade wurde durch das renommierte Büro Delzer Kybernetik in Lörrach eine dynamische Computersimulation durchgeführt. Als ein wesentliches Ergebnis wurde das Rodeca-Lichtbauelement PC 2540-6 als optimales Fassadenmaterial bestimmt.

Projektpartner:
Architekturbüro Pfeifer Kuhn
Prof. Günter Pfeifer bda/dwb
Dipl. Ing. Christoph Kuhn
Gartenstr. 19
79098 Freiburg
Tel. 0761 - 29 67 69 0
Email: architekten@remove-this.pfeifer-kuhn.de
www.pfeifer-kuhn.de